16. Grundsätzliches über unser Gehirn und seine Leistungsfähigkeit

Aktualisiert: Feb 13


Theta-Learning - Supra-Lernen im Zen-Modus - Teil 16


von Günter Chetano Lau



Ein Fazit unserer Arbeit ist, dass wir unser Gehirn bei Weitem nicht ausnutzen. Dass die Nutzung eher kleiner als 1 % ist - also deutlich weniger als die 20 %, die gewöhnlich genannt werden. Es wird allgemein auch die wissenschaftlich bewiesene Tatsache unterschlagen, dass unsere Entscheidungen zu mehr als 80% emotional gesteuert sind.



Egal wie stolz wir auf unsere brillante Logik sind und wie sehr wir sie geschult und geschärft haben. Unsere Logik entscheidet also über weniger als 20% unseres Lebens, tendenziell eher sogar gegen null gehend - es ist uns nur nicht bewusst, wie emotional gesteuert auch unsere scheinbar logischen Entscheidungen sind.


Bitte, ich rede dabei nicht über Naturwissenschaften und ihre „unumstößlichen“ logischen Gesetze - die durch die Quantenphysik und die Möglichkeiten der mentalen Einflussnahme (z.B. bei der Beobachtung von Quantenprozessen; selbsterfüllende Prophezeiungen) durchaus infrage gestellt werden.


Ich rede von den gewöhnlichen Alltagsprozessen und -entscheidungen, die allesamt emotional beeinflusst sind, auch wenn wir logisch zu denken scheinen. Ich rede auch nicht davon, dass unsere Logik nichts wert ist, sondern nur davon, dass sie einen deutlich kleineren Stellenwert hat, als uns gewöhnlich klar ist. Sie nur einen großen Stellenwert, wenn wir Häuser bauen wollen oder zum Mond fliegen. Da ist sie sinnvoll und wird gebraucht.


Da, wo es um größere, komplexe Zusammenhänge geht, reicht unser Verstand, reichen 140 Bit/s eben bei weitem nicht mehr aus. An dieser Stelle ist unsere Fähigkeit, zu fühlen und gefühlt zu erfassen, von allergrößter Bedeutung und wir tun gut daran, dass zu akzeptieren. Denn wenn wir es nicht tun, auf unserer Logik beharren, versperren wir den Zugang zu mehr als 99% unserer Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Wir versperren uns den Zugang zu der Fähigkeit unseres Gehirns, mit Quantentechnologie zu arbeiten und schier unendlich Mengen an Daten zu bewegen, zu filtern und zu bearbeiten und sinnvolle, unbekannte Informationen zu erhalten und bisher unbekannte, vor allem interdisziplinäre Zusammenhänge zu erkennen.


Wir haben erkannt, dass wir dabei eine uns unbewusste, hochverdichtete Sprache benutzen, die ich ENK getauft habe - Emotionale Nichtsprachliche Kommunikation oder emotional gestützte Symbolsprache. Diese Erkenntnis führt logischerweise unmittelbar zur nächsten: Nämlich, dass wir sie unbedingt bewusst erlernen müssen, um auf die mehr als 99% unserer Gehirnkapazität zugreifen zu können.


Einmal gelernt, können wir nicht nur auf alle Informationen zugreifen, die quantengebunden im Universum existieren, sondern uns auch jenseits des fehlerbehafteten, langsamen 140 Bit/s austauschen - hochverdichtet, rasant und effektiv: „Ich weiß!“ - ohne die üblichen Missverständnisse, notwendige Diskussionen und ineffiziente Verarbeitung von komplexen Informationen und Zusammenhängen, wie wir sie unter Beta erleben.


Zudem sind nicht nur unsere emotionale und spirituelle Innenwelt wesentlich größer, als wir vor uns selbst zugeben mögen, sondern auch unsere Wissensbasis und Datenlandschaft. Wenn wir lernen, mit unserem Gehirn vollumfänglich umzugehen, dann stehen uns bislang unvorstellbare Möglichkeiten zur Verfügung.


Und die Natur unseres Gehirns bietet uns diverse Schwingungszustände an, mit jeweils unterschiedlichen Auswirkungen. Macht die Natur das ohne Grund. Sicher nicht, denn sonst hätte sie es gar nicht erst geschaffen oder schnellstmöglich wieder eliminiert. Das Warum haben wir uns näher angeschaut und dabei erstaunt festgestellt, was wir alles können, - bislang weitgehend unbewusst.


Jetzt gilt es, die Ressourcen des Gehirns und das volle Potenzial des Geistes bewusst und gezielt zu nutzen. Dann stehen uns leicht erlernbare Techniken zur Verfügung, die Kreativität, Vitalität, Lebensfreude, und mentale Leistungsfähigkeit steigern können. Außerdem erhalten wir vollkommen neue Zugänge, die uns spirituelle Zusammenhänge besser verstehen und höhere Bewusstseinszustände erfahren lassen.



Gehirnzustände und ihre Funktionen


Gehirnwellen stellen ein gemeinschaftliches Erleben einer Unzahl von Nervenzellen dar. Ein einziges Gefühl, aufgezeichnet von einem EEG, ist das gemeinschaftliche, elektrische Signal von vielen Millionen Zellen, die zusammen „feuern“, ein kooperatives und kollektives Muster der Netzwerke.


Wissenschaftlich gesehen lassen sich unsere Gehirnwellen nach ihrer Frequenz in fünf Kategorien unterteilen:

  • Gamma (100 - 38 Hz)

  • Beta (38 - 15 Hz)

  • Alpha (14 - 8 Hz)

  • Theta (7 - 4 Hz)

  • Delta (3 - 0,5 Hz)

Im Jahr 1839 entdeckte Heinrich Wilhelm Dove, dass er durch eine gezielte Methode ganz bestimmte Wellen im Gehirn erzeugen konnte. Wenn er einen spezifischen Tons auf einem Ohr und einen leicht differenten Tons auf dem anderen Ohr erzeugte, entstanden sogenannten Binaural Beats, nämlich eine Gehirnwellen, die genau der Differenz zwischen beiden Tönen entsprachen. Heute werden solche Binaural Beats genutzt, um ganz bestimmte Schwingungszustände im Gehirn zu erzeugen und deren Wirkung zu erforschen.


Unter anderem kann man sie dazu benutzen, schnell einzuschlafen und anschließend tief zu schlafen. Inzwischen gibt es eine große Vielfalt an Nutzungsmöglichk