8. Das 7(+1)-Prinzip für Leichtigkeit und Effizienz

Aktualisiert: Jan 12


Theta-Learning - Supra-Lernen im Zen-Modus - Teil 8


von Stefan Sohst und Günter Chetano Lau






Wer kennt das nicht: Endlose Sitzungen, in denen jedes Detail dreimal umgedreht und diskutiert wird, nur um alle Aspekte einer Entscheidung zu berücksichtigen. Dass dabei oftmals die Klarheit auf der Strecke bleibt, ist nicht verwunderlich. Hinzu kommen menschliche Friktionen wie Animositäten, Eifersüchteleien und Bereichsdenken. Von Effizienz und Leichtigkeit ist das weit entfernt, insbesondere bei politischen Entscheidungsprozessen, die regelmäßig in Ausschüsse und Unterausschüsse verlagert werden und daher manchmal Jahre dauern. Ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss?



Wir sollten uns darüber klar werden, dass unser derzeitiges #Erden-Wissen* und unsere darauf basierenden Entscheidungen auf #Downloads von, heutzutage verunglimpften, Schamanen und vergleichbar wenigen "Geistesblitzen" Einzelner beruht - wie die Relativitätstheorie Albert Einsteins. Das ist eine Wahrheit, die uns Verstandesverliebten erst einmal schwer akzeptabel erscheint. Aber vielleicht versöhnt dich die nächste Aussage. Im Verlauf der menschlichen Entwicklung wurde dieses Wissen verarbeitet, klug kombiniert durch unsere geniale Logik und in menschliche Höchstleistungen umgesetzt - mal im "Guten", mal im "Schlechten".


Unsere Logik kann aber gemäß obiger Wahrheit nur das verarbeiten, was in unseren Gehirnen gespeichert ist. Das wiederum haben wir demnach im Wesentlichen aus überliefertem Wissen erfahren, also im Prinzip durch "Hörensagen", ohne klaren Bezug zu den ursprünglichen Quellen, weitergegeben in flachen Worten von Geschichtenerzählern, zusammengefasst z.B. in der Bibel, oder durch Bücher (heute Internet, z.B. Wikipedia).


Dadurch hat es folglich nur noch wenig gemein mit DAS WORT, dem unendlichen, ewigen Wissen, gespeichert in der Quanten Cloud. Unser heutiges Wissen entspricht vielmehr downgeloadeten "Überschriften" (flachen Zusammenfassungen), losgelöst von dem umfassenden, emotional aufgeladenen Kon#TEXT. Zugleich ist es blind, hat blinde Flecken, für das umgebende Quantenfeld, das o.g. ewige, unendliche Wissen. Wir heutigen Menschen sind im Grunde genommen nicht weit entfernt von den südamerikanischen Indios, die die Schiffe der Portugiesen nicht sehen konnten, weil sie Derartiges nicht kannten. Wenn unser Gehirn nicht "mit der Nase draufgestoßen" wird, erkennt es praktisch nichts. Das ist leider Fakt.


Wir sollten uns darüber ebenso klar sein, dass wir das im Gehirn gespeicherte Wissen im Zustand von Beta bzw. maximal Alpha verarbeiten, solange wir im Wachzustand sind. Damit sind wir sogar auch noch bei der Verarbeitung praktisch außerhalb des Bezugs zum DAS WORT, das nur in Theta erfahren werden kann.


Entsprechend eingeschränkt ist gewöhnlich auch unsere Entscheidungsfähigkeit, da auch die in Beta bzw. Alpha genutzt wird und selten in Theta. Das heißt, auch sie bezieht sich hauptsächlich auf tradiertes Wissen und nicht auf DAS WORT. Entsprechend verunsichert, zweifelnd, unklar und diskussionswürdig sind, intuitiv aber nicht bewusst wahrgenommen, alle derzeitigen Entscheidungen, unabhängig davon, welche Entscheidungsformen genutzt werden.


Wenn persönliche Entscheidungen nicht intuitiv, aus dem Bauch heraus getroffen werden, benötigt es oft lange, bis sie, mit einem gewissen Grad an gefühlter Unsicherheit, entschieden werden können. Meist durch einen inneren "Beschluss", der die Unsicherheiten beseitigen soll, aber nicht wirklich beseitigt, sondern nur den Gordischen Knoten in uns durchtrennt.


Neben Misstrauen und anderen Behinderungen ist die gefühlte Unsicherheit der tiefere Grund für die bekannten, ellenlangen Entscheidungsprozesse in Gruppen - unabhängig von der Größe der Gruppe. Es benötigt schier endlose Diskussionen, bis man zu einem Kompromiss findet - den größten gemeinsamen Zähler auf Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners, sprich einem Bruchteil der Möglichkeiten, und einer Mindest-Klarheit und -Sicherheit.

Wenn man einmal einen vertrauenden und freudvollen Entscheidungsprozess unter Theta erlebt hat, erkennt man, wie limitiert und langwierig die derzeitigen Entscheidungsformen sind.


Gruppen-Entscheidungen und Gruppen-Lernen unter Theta-Bedingungen


In unserer Forschung hat sich gezeigt, dass nicht nur das Lernen im Theta-Raum weit einfacher und effektiver gestaltet werden kann, sondern auch das Entscheiden und sogar strategische Planungen. Die entscheidende Zutat kam dabei einmal wieder aus der Emotionsforschung.


Nicht nur, dass es sieben Basis-Emotionen gibt, nein, es gibt auch sieben zugehörige Archetypen/Wesenstypen, die das Lernen, Planen und Entscheiden gemeinsam determinieren. Erst wenn in einer Gruppe alle Archetypen/Wesenstypen vereinigt sind, sind die Bedingungen für Leichtigkeit und Effizienz optimal erfüllt. Bei hohem Bewusstsein geht es auch mit weniger Teilnehmern durch gemeinsames Ergänzen der fehlenden Wesenstypen. Das ist dann durchaus Kräfte zehrend und nicht immer befriedigend.



Wesenstypen bei Entscheidungsprozessen im Theta-Raum


Für Entscheidungs- und Strategie-Prozesse im Unternehmens- und Verwaltungskontext wurden sieben #Archetypen identifiziert. Auch wenn sie den in Klammern genannten Bezeichnungen in bisherigen Organisationsstrukturen manchmal ähnlich sind, haben sie doch eine andere, oft weit umfassendere #Funktion und andere Inhalte. Die #Archetypen sind angeboren und somit ganz natürlich. Im Prinzip sind sie essentielle