Das 7(+1)-Prinzip für Leichtigkeit und Effzienz

Aktualisiert: vor 3 Tagen


Theta-Learning - Supra-Lernen im Zen-Modus - Teil 8a


von Hanna Marie Walther, Stefan Sohst und Günter Chetano Lau



Wer kennt das nicht: Endlose Sitzungen, in denen jedes Detail dreimal umgedreht und diskutiert wird, nur um alle Aspekte einer Entscheidung zu berücksichtigen. Dass dabei oftmals die Klarheit auf der Strecke bleibt, ist nicht verwunderlich. Hinzu kommen menschliche Friktionen wie Animositäten, Eifersüchteleien und Bereichsdenken. Von Effizienz und Leichtigkeit ist das weit entfernt, insbesondere bei politischen Entscheidungsprozessen, die regelmäßig in Ausschüsse und Unterausschüsse verlagert werden und daher manchmal Jahre dauern. Ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss?



Wir sollten uns darüber klar werden, dass unser derzeitiges #Erden-Wissen und unsere darauf basierenden Entscheidungen auf #Downloads von heutzutage verunglimpften Schamanen und vergleichbar wenigen "Geistesblitzen" beruht. Das ist eine Wahrheit, die uns Verstandesverliebten erst einmal schwer akzeptabel erscheint. Aber vielleicht versöhnt dich die nächste Aussage. Im Verlauf der menschlichen Entwicklung wurde dieses Wissen verarbeitet, klug kombiniert durch unsere geniale Logik und in menschliche Höchstleistungen umgesetzt - mal im "Guten", mal im "Schlechten".


Unsere Logik kann aber gemäß obiger Wahrheit nur das verarbeiten kann, was in unseren Gehirnen gespeichert ist. Das wiederum haben wir demnach im Wesentlichen aus überliefertem Wissen erfahren, also im Prinzip durch "Hörensagen", ohne klaren Bezug zu den ursprünglichen Quellen, weitergegeben in flachen Worten von Geschichtenerzählern, zusammengefasst z.B. in der Bibel, oder durch Bücher (heute Internet, z.B. Wikipedia).


Dadurch hat es folglich nur noch wenig gemein mit DAS WORT. Unser heutiges Wissen entspricht vielmehr downgeloadeten "Überschriften" (flachen Zusammenfassungen), losgelöst von dem umfassenden, emotional aufgeladenen Kon#TEXT. Zugleich ist es blind, hat blinde Flecken, für das umgebende Quantenfeld, das tatsächliche unendliche Wissen. Wir heutigen Menschen sind im Grunde genommen nicht weit entfernt von den südamerikanischen Indios, die die Schiffe der Portugiesen nicht sehen konnten, weil sie derartiges nicht kannten. Wenn unser Gehirn nicht "mit der Nase draufgestoßen" wird, erkennt es praktisch nichts. Das ist leider Fakt.


Wir sollten uns darüber ebenso klar sein, dass wir das im Gehirn gespeicherte Wissen im Zustand von Beta bzw. maximal Alpha verarbeiten, solange wir im Wachzustand sind. Damit sind wir auch bei der Verarbeitung praktisch außerhalb des Bezugs zum DAS WORT, das nur in Theta erfahren werden kann.


Entsprechend eingeschränkt ist gewöhnlich auch unsere Entscheidungsfähigkeit, da auch die in Beta bzw. Alpha genutzt wird und selten in Theta. Das heißt, auch sie bezieht sich hauptsächlich auf tradiertes #Erden-Wissen und nicht auf DAS WORT. Entsprechend verunsichert, zweifelnd, unklar und diskussionswürdig sind alle derzeitigen Entscheidungen, unabhängig davon, welche Entscheidungsformen genutzt werden.


Wenn persönliche Entscheidungen nicht intuitiv, aus dem Bauch heraus, getroffen werden, benötigt es oft lange, bis sie, mit einem gewissen Grad an gefühlter Unsicherheit, getroffen werden können. Meist durch einen inneren "Beschluss", der die Unsicherheiten beseitigen soll, aber nicht wirklich beseitigt, sondern nur den Gordischen Knoten in uns durchtrennt.


Neben Misstrauen und anderen Behinderungen ist die gefühlte Unsicherheit der tiefere Grund für die bekannten ellenlangen Entscheidungsprozesse in Gruppen - unabhängig von der Größe der Gruppe. Es benötigt schier endlose Diskussionen, bis man zu einem Kompromiss findet - den größten gemeinsamen Zähler auf Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners, sprich einem Bruchteil der Möglichkeiten, und einer Mindest-Klarheit und -Sicherheit.

Wenn man einmal einen vertrauenden und freudvollen Entscheidungsprozess unter Theta erlebt hat, erkennt man, wie limitiert und langwierig die derzeitigen Entscheidungsformen sind.


Gruppen-Entscheidungen und Gruppen-Lernen unter Theta-Bedingungen


In unserer Forschung hat sich gezeigt, dass nicht nur das Lernen im Theta-Raum weit einfacher und effektiver gestaltet werden kann, sondern auch das Entscheiden. Die entscheidende Zutat kam dabei einmal wieder aus der Emotionsforschung.


Nicht nur, dass es sieben Basis-Emotionen gibt, nein, es gibt auch sieben zugehörige Archetypen/Wesenstypen, die das Lernen und das Entscheiden gemeinsam determinieren. Erst wenn in einer Gruppe alle Archetypen/Wesenstypen vereinigt sind, sind die Bedingungen für Leichtigkeit und Effizienz optimal erfüllt. Bei hohem Bewusstsein geht es auch mit weniger Teilnehmern durch gemeinsames Ergänzen der fehlenden Wesenstypen. Das ist dann durchaus Kräfte zehrend.



Wesenstypen bei Entscheidungsprozessen im Theta-Raum


Für Entscheidungsprozesse im Unternehmens- und Verwaltungskontext wurden sieben #Archetypen identifiziert. Auch wenn sie fast gleichlautend mit den den in Klammern genannten Bezeichnungen in bisherigen Organisationsstrukturen sind, haben sie eine andere #Funktion und Inhalte. Sie sind im Prinzip essentielle #Wesenstypen.


Es handelt sich also um keine reine Funktion, wie sie üblicherweise logisch definiert und limitiert wird, sondern zum einen um eine additive Struktur mit situationsgerecht wechselnden „Führungsrollen“ und zum anderen um ein essentielles, tiefes Verständnis für alle anderen Rollen und eine ebensolches Vertrauen in Gruppenmitglieder. Damit wird ein friktionsfreies, hocheffektives Zusammenarbeiten, Entscheiden und Handeln möglich.




PRIESTER (Sprecher/Marketing)


Er besitzt die Fähigkeit, DAS WORT, die notwendige Veränderung zu spüren, erkennen, die #Botschaft auszusenden und zu vermitteln, wenn sie erfüllt ist und was sie für die #Welt bedeutet. Er steht permanent verbindend zwischen den Welten, zwischen weiblich und männlich. Erleichtert den Prozess durch Ritual und Ermächtigungen. Er stiftet den Sinn und verkündet DIE WAHRHEIT.


Essenz: In ihm lebt das Göttliche. Klassischer Satz: “Es ist vollbracht!”


Komplementär: Der Künstler (erhält vom Priester die Ermächtigung zur Initiierung des Neuen). Rückwärts-Komplementär: Der Heiler (liefert dem Priester die Erfüllung der Wahrheit). Besondere Herausforderung zum Rückwärts- Komplementär: Die Antworten sind zu langsam und zu kleinteilig. Lösung: Verständnis, dass das Universale, im Kleinen abgebildet, die Initiation der universalen Lösung ist.


Vollendetes Sein: Gottgesandter. Er liebt es, die Welt mit DER WAHRHEIT zu befruchten.


Unvollendetes Sein: "Scheinheiliger". Er macht sich selbst zum Göttlichen und sucht nach der Verehrung. Er ist die “graue Eminenz” hinter Fehlentwicklungen. Er spielt mit seinem Amt statt mit der Kraft. Klassische Angst: Er fürchtet, der falsche Prophet zu sein.KÜNSTLER (Entwicklung/Innovation)


Er hat die erforderlichen Visionen. Er steht vor der leeren Leinwand und sieht das fertige Bild bereits vor sich. Er weiß, was er braucht, um das Bild zu malen. Er hat immer eine ganz einfache Idee.


Essenz: Kundschafter/Vorausgeher. Erkennt/erfühlt die Inhalte des Gesamtpakets/Gesamtinhalts und leitet die Gruppe in etwas noch nie Gesehenes/Dagewesenes, bisher völlig Unbekanntes. Klassischer Satz: “Das geht doch ganz einfach!”


Komplementär: Der Gelehrte (erhält vom Künstler die Vision, die er qualifiziert und quantifiziert). Rückwärts-Komplementär: Der Priester (liefert dem Künstler die Basis/Erlaubnis für seine künstlerische Freiheit). Besondere Herausforderung zum Rückwärts- Komplementär: zu viel Tiefe, zu viel Ritus, zu wenig Leichtigkeit. Lösung: Es geht wie immer ganz einfach.


Vollendetes Sein: Visionär. Er findet und erkennt das bisher Unbekannte, Undenkbare und Unfassbare. Er bringt es mit Genialität, Leichtigkeit und Unbekümmertheit auf die Erde. Er lebt die größtmögliche Freiheit und das Querdenken. Grenzen sind für ihn herausfordernd und er liebt es, sie zu weiten, bzw. sie zu überwinden.


Unvollendetes Sein: Flatterhafter Luftikus. Er nervt alle mit seiner Nichtanerkennung von Regeln, seiner Zügellosigkeit und seinen spontanen, unausgegorenen und ungenauen Ideen. Zugleich kann er innerlich sehr verunsichert sein. Klassische Angst: Festsitzen in den Niederungen der Details und gebremst zu werden. Angst, die Vollkommenheit des Augenblicks zu verpassen.


GELEHRTER (Produktion/Controlling)

Er ist der klassische Wissenschaftler und Ingenieur mit der Liebe zum feinsten Detail. Er will genau erkennen. Er ist eine große Hilfe beim Entrollen/Begreifen.


Essenz: Ganz genau/präzise durchdenkend. Höchst aufmerksam

beobachtend. Klassischer Satz: “Das ist noch nicht eindeutig.”


Komplementär: Der Weise (erhält vom Gelehrten die Sicherheit, dass alles stimmt). Rückwärts-Komplementär: Der Künstler (liefert dem Gelehrten die Vision zur Verarbeitung). Besondere Herausforderung mit dem Rückwärts-Komplementär: Zu wenig Genauigkeit, Unrealistisch? Lösung: Die grobe Vision schafft mir den Spielplatz für meine Expertise.


Vollendetes Sein: "Alchemist". Er liebt die Details und Zusammenhänge und klärt sie. Er prüft in der Tiefe auf Kohärenz und arbeitet, bis alles in Einklang ist und ineinandergreift. Zu schnelles Handeln ist für ihn unüberlegter Aktionismus.


Unvollendetes Sein: “Spaßbremse/Erbsenzähler”. In laufenden Prozessen wird er zur angstdominierten Behinderung mit Tendenz, Stillstand zu erzeugen. Klassische Angst: Nicht sicher zu sein und etwas Wichtiges übersehen zu haben. Andere fühlen

sich von der Masse potentiell unwichtiger Fakten überfordert.


WEISER (Finanzen/Lenkung)

Er schaut nach der übergreifenden Wahrheit und erkennt ihre Gesetzmäßigkeiten. Distanziert, kühl, klar und nicht am Detail hängend. Ethische Entscheidungen forcierend. Findet die entscheidungstaugliche Essenz komplexer Zusammenhänge und äußert sie am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt.


Essenz: Sorgt für ultimative Klarheit. Klassischer Satz: “Im Kern bedeutet das doch ...!”


Komplementär: Der König (erhält vom Weisen die

essentielle Ordnung und die Entscheidung). Rückwärts-Komplementär: Der Gelehrte (liefert dem Weisen die Detailsicherheit). Besondere Herausforderung zum Rückwärts-Komplementär: Zu viele Details. Zuviel Besorgtheit. Lösung: Zum richtigen Zeitpunkt sortieren sich die Details zu einem Ganzen.


Vollendetes Sein: Die Klarheit. Strahlt Ruhe, Sicherheit und Würde aus. Man hört ihm zu und folgt seinem weisen Rat. Er behält immer eine gewisse Distanz, die er für seine Klarheit braucht.


Unvollendetes Sein: Besserwisser. Ein arroganter Typ, der niemanden zu Wort kommen lässt und alles besser weiß und seine Weisheit allen zur Unzeit und am ungeeigneten Ort aufdrängt. Er fordert engstirnig Regeln und Gesetze ein. Klassische Angst: Seinen Rat veralbert zu wissen und den Beweis schuldig zu bleiben.


KÖNIG (Management/Moderation)


Er spürt bei jeder Rolle im Team, ob sie in Bezug auf die Aufgabenstellung in ihrer Funktion agiert und in förderlicher Beziehung zu den anderen Rollen steht, mit besonderem Fokus auf die Komplementäre. Er interveniert, wenn die Balance nicht stimmt und fordert sie ein. Er entscheidet über den Start der Aufgabenumsetzung/Praxis.


Essenz: Den heiligen Auftrag erkennend steuert er die Gruppe. Er weist dem Team die konkreten Aufgaben zu. Klassischer Satz: “So machen!”


Komplementär: Der Krieger (erhält vom König den “Einsatzbefehl”). Rückwärts-Komplementär: Der Weise (liefert dem König Entscheidungen zur Entwicklung des operativen Plans). Besondere Herausforderung zum Rückwärts- Komplementär: Sich manipuliert zu fühlen, nicht Weisheit sondern Kalkül zu empfangen. Lösung: Die Klarheit des Weisen auf praktische Anwendbarkeit überprüfen, das Machbare behalten, das andere verwerfen.


Vollendetes Sein: "Vernetzer". Er sieht das Ganze und die Machbarkeit und formuliert das gemeinsame Handeln. Er tritt kraftvoll und souverän auf. Er steht zu seinem Wort und nutzt es mit äußerster Bedachtsamkeit und ganzer Verantwortung. Er ist völlig immun gegen jede Form der Manipulation.


Unvollendetes Sein: "Kommandierer". Er hat das Gefühl, alles selbst machen zu müssen, damit es “richtig” passiert. Niemand kann es ihm recht machen. Empfänglich für Schmeicheleien und damit manipulierbar. Entzieht sich im Ernstfall der Verantwortung und macht andere für Fehlschläge verantwortlich. Klassische Angst: Unwürdig und der Verantwortung nicht gewachsen zu sein. Angst vor dem eigenen “Hochmut” oder dessen beschuldigt zu werden.


KRIEGER (Vertrieb/Kundenmanagement)


Er sammelt sein Team um sich und kennt nur eins: Seinen Auftrag, dem er alles unterordnet, wie vorgegeben umzusetzen. Er bringt die “neue Saat” mit all seiner Kraft in das “Alte” aus. Er tut dies diszipliniert und im Vertrauen darauf bzw. aus dem Bewusstsein heraus, dass alle vor ihm ihre Aufgabe gewissenhaft erfüllt haben. Er schützt zugleich als Backbone die Gruppe. Absolut loyal und sozial und zugleich ohne Zweifel und kraftvoll voranschreitend. Er fordert Commitment

und Loyalität.


Essenz: Geht unbeirrt seinen vorgegebenen Weg. Sorgt für notwendige äußere Sicherheit sowie innere Ausrichtung und dafür, dass es der Gruppe gut geht. Klassischer Satz: “Alles hört auf mein Kommando!”


Komplementär: Der Heiler (erhält vom Krieger die Voraussetzung zur Erschaffung eines neuen “gesunden” Ganzen). Rückwärts-Komplementär: Der König (liefert dem Krieger den eindeutigen Auftrag). Besondere Herausforderung zum Rückwärts-Komplementär: Anweisungen kommen vom grünen Tisch. Lösung: Wenn der Auftrag ergangen ist, ist er lösbar!

.

Vollendetes Sein: “Jedi”. Er ist die vollendete Demut, sich seiner Kraft bewusst und seinem Auftrag treu ergeben – stolz, der Erfüller seiner Aufgabe zu sein.


Unvollendetes Sein: "Sith". Der Typ, der sich nichts sagen lässt, und Königsaufgaben mit roher Gewalt an sich reißt. Im Extremfall: Der Königsmörder. Er ist gewalt- und machtverliebt und gleichzeitig ohne Sicht auf das Ganze, weil ihm der Auftrag fehlt. Klassische Angst: Nicht vorbereitet zu sein, die Perfektion zu verfehlen, die Gelegenheit nicht wahrzunehmen.


HEILER (Personal/Prozesse)


Er erkennt das Neue als einen unendlich komplexen Organismus, in dem jedes Einzelne sich finden und in Ruhe Wurzeln schlagen kann, bis es vollständig erblüht ist und Frucht bringt. Sein Auftrag ist, die Voraussetzungen zu schaffen, dass jeder an seinem angestammten, gesunden Platz ankommen kann.


Essenz: Er ist die Magie des Wachstums und der Vollendung. Klassischer Satz: “Alles wird gut!”


Komplementär: Der Priester (erhält vom Heiler die Vollzugsmeldung). Rückwärts-Komplementär: Der Krieger (liefert dem Heiler das erforderliche “Territorium” zur Vollendung des Auftrags). Besondere Herausforderung zum Rückwärts-Komplementär: Die Ablehnung der Gewalt in jeder Form. Allein die Dynamik des Kriegers löst maximales Unwohlsein aus. Lösung: Schmerz und Gewalt sind Teil des Weges zum Frieden.


Vollendetes Sein: "Befrieder". Er ist angekommen und lässt ankommen. Er feiert jeden kleinsten Schritt in die Vollendung des Auftrags wie die Schöpfung der Welt. In ihm ist Ruhe, er ist immer ganz hier und jetzt und im Zentrum des Geschehens. Zeit ist für ihn ein Raum, den man schöpferisch füllt.


Unvollendetes Sein: “Gutmensch”. Rosarote Wolke, alles ist so schön. Bitte nicht stören, ich fühle mich gerade glücklich. Klassische Angst: Die Ursache des Leids zu sein und die Krankheit durch den Versuch der Heilung zu erzeugen.



Zusammenspiel der Archetypen

In ihrer #Funktion haben die einzelnen #Archetypen nicht nur einen klaren Auftrag, sondern auch einen eindeutigen Output, den sie in einer klaren Reihenfolge, #Zyklus, an den nächsten weitergeben. Zugleich sind sie kohärent und ständig in einem unausgesprochenen Konsens miteinander verbunden. Zweifel und Dissonanzen sowie Misstrauen sind während des Thetazustandes nicht existent.


Ablauf des Zykluses:

  • Der #Priester spürt, dass eine Veränderung ansteht. Deswegen gibt er dem Künstler die Ermächtigung zur Initiierung des Neuen

  • Der #Künstler liefert dem #Gelehrten die Vision zur Qualifizierung und Quantifizierung

  • Der #Gelehrte liefert dem #Weisen die Sicherheit, dass jedes Detail stimmt

  • Der #Weise liefert dem #König die notwendige Klarheit zur Entwicklung des operativen Plans

  • Der #König liefert dem #Krieger den eindeutigen Auftrag („Einsatzbefehl“)

  • Der #Krieger liefert dem #Heiler das erforderliche “Territorium” zur Vollendung des Auftrags

  • Der #Heiler liefert dem #Priester die Vollzugsmeldung zur Verkündung der Auftragserfüllung

  • Der #Priester berichtet der #Welt über die #Segnungen des Neuen


Am Ende wird also das #Neue/das Ergebnis/das Produkt durch den Priester an die #Welt übergeben. Ein neuer Zyklus kann beginnen, indem der Priester den Künstler erneut ermächtigt. .



Persönlichkeitstypen in der Theta-Lerngruppe


Die Gruppe findet sich vertrauensvoll und in der erforderlichen Zusammensetzung. Für das Lernen sind uns nachfolgende #Archetypen/Wesenstypen mit folgender #Funktion begegnet:

  • PRIESTER (Göttlicher Auftrag)

  • KÜNSTLER (Initiierung)

  • GELEHRTER (Genauigkeit)

  • WEISER (Klarheit)

  • KÖNIG (Irdische Ordnung)

  • KRIEGER (Umsetzung)

  • HEILER (Integration)


Die Gruppenentwicklung


In der Anfangsphase der Gruppenentwicklung benötigt die Gruppe einen ANLEITER: Ist die Gruppe fortgeschritten, wird sie einen LERN-ASSISTENTEN (LA) wählen, der sie im Prozess begleitet.


Es ist in beiden Gruppen - erwachsene Entscheider/junge Lernende - auffällig, dass die Informationen der einzelnen Beteiligten nicht diskutiert werden, sondern freudig und bedingungslos angenommen werden und sich im Verlauf der Arbeit zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. Die bestehende Kohärenz wird zu allgemeinem harmonischem Konsens.

Weiterhin zu beobachten ist eine allmähliche Veränderung der beteiligten Menschen in Richtung respektierender und akzeptierender Wesenszüge, jenseits von Misstrauen. Allgemeine Freude an den Prozessen lässt sie zu freundlichen, offenen, positiven und angenehmen Menschen werden.

Sie entwickeln sich dadurch, unabhängig vom physischen Alter zu wahren „Ältesten“, die in der Lage sind, sich zu einem weise führenden „Ältestenrat“ zusammenzufinden. Dies ist eine dringend benötigte „Renaissance“ zu einer neuen Art: #Ältestenrat 2.0.



© Jonathan.Academy, 2020


Fortsetzung - Teil 8

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