Erster Versuch

Aktualisiert: Okt 10


Theta-Learning - Supra-Lernen im Zen-Modus - Teil 3


von Hanna Marie Walther, Stefan Sohst und Günter Lau

Unser erster Versuch, in das Feld des universellen, supraschnellen Lernens vorzudringen, mündete in einen rund einstündigen gemeinsamen Informations-Flow - hier verdichtet dargestellt in dem dabei entwickelten Schaubild. Was wir damals nicht wussten: Es enthält, noch „verschlüsselt“, bereits alle Elemente des späteren Lernmodels. In weiteren Flows kamen noch die Einsichten hinzu über den Einstieg in den Lernprozess und seine Steuerung, das Schichtenmodell, das „Lernpendel“ bei der Informationsverarbeitung, das 7+1-Prinzip sowie die Modelle zur Speicherung der Information und die Umsetzung in „Wissen“ und „Fertigkeiten“.


Wir denken und handeln auf einer Wortebene, mit 40 Bit/s. Nach unseren heutigen Vorstellungen ist das weit außerhalb der Geschwindigkeiten die wir uns vorstellen. Deswegen ist menschliches Denken und Handeln auch so unbefriedigend, insbesondere weil Worte nicht nicht gemäß Duden verwendet werden, sondern irgendwie nach Gutdünken und regional verschieden. Das führt zu Missverständnissen und die reale Denkgeschwindigkeit halbiert das Verständnis noch einmal, d.h. nur 50 % des gesagten kommt beim anderen an. Was das bedeutet kann man sich kaum ausmalen. Es grenzt an ein Wunder, dass wir uns überhaupt verstehen, und nicht regelmäßig das erleben, jedenfalls nicht bewusst, was wir aus der Bibel als "Babylonische Sprachverwirrung" kennen.

Es war also mehr als an der Zeit, dass etwas Neues geschah auf dem Sektor Denken- Handeln-Lernen. Und genau zu diesem Zeitpunkt kommt Theta-Learning auf dem Plan.

Ich weiß – Schlüsselworte – Worte

Die erste Stufe der Verdichtung sind die emotional aufgeladenen #Schlüsselworte. Wir kennen sie auch als so genannte Hashtags in unserer modernen Sprache. Wenn es uns gelingt in #Schlüsselworten zu lernen, zu denken, zu sprechen und zu entscheiden, dann haben wir eine (emotional-bildhafte) "Sprache" gefunden, die mehr als drei Zehnerpotenzen an Informationsgeschwindigkeit dazu gewinnt.


Das kennen wir bereits durch eine andere Form von "Schlüsselbegriffen": Bilder und oder Emoticons. Wir wissen "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte".


Doch halt, das ist nicht Alles. Es gibt diese weitere wichtige Aussage, die aber weniger bekannt ist und dem NLP entstammt: "Ein Gefühl sagt mehr als tausend Bilder." Die nächste Verdichtungsstufe ist also ein mentaler "Film" oder "Video". Auch in dieser Verdichtungsstufe sind wir in der Lage mehr als drei Zehnerpotenzen an Informationsgeschwindigkeit dazu zu gewinnen. Diese "Filme" können gespeichert und wieder ausgelöst werden durch einen Trigger.


Wir alle haben nämlich die wundervolle Fähigkeit, unsere Bilder in gefühlsgeladenen Bildsequenzen unauslöschlich abzuspeichern und sie sogar auf unserer Haut und in unserem Körper zu speichern. D.h. vereinfacht, wenn ich Informationen mit Gefühlen verknüpfe, kann ich noch wesentlich mehr Informationen verarbeiten, ausdrücken und speichern – nämlich laut dieser beiden Aussagen mehr als 1000 x 1000 = 1 Million Worte – in einem einzigen inneren „Film“! Wie wir später festgestellt haben, sind es noch wesentlich mehr.


Das zusammen ergibt für uns die Möglichkeit, Downloads aus der Quanten-Informationsebene zu bewerkstelligen. Etwas was wir DAS WORT (siehe Johannes-Evangelium) nennen, weil es der Informationsebene von Gottes schöpferischem WORT entspricht.


Tatsächlich besitzen wir als Mensch anscheinend die Fähigkeit - und nicht nur als Mensch, sondern auch als Tier und Pflanze - mehr als PetaBit/s innerhalb einer kurzen Sequenz in einen ICH WEISS!-Zustand downzuloaden. Das ist schier unvorstellbar. Es gibt inzwischen jedoch Nachrichten aus der Wissenschaft, die uns signalisieren, dass dies tatsächlich möglich ist. Unser Gehirn ist allerdings mit seinen ca. 200.000 TerraBit nicht in der Lage, diese Menge an Daten zu speichern - aber unsere DNA.


Das alles und noch viel mehr haben wir in dem Schaubild dargestellt. Wir brauchten anschließend mehr als tausend Worte, um die Informationen und das Wissen in diesem Bild zu verbalisieren – wir nennen diesen Prozess #Übergabe. Ohne diesen Prozess der Verbalisierung bleiben die Informationen, die in diesem Bild in Form von #Begriffen stecken, für den Außenstehenden potenziell zunächst verborgen.


Wie kann man sich das vorstellen? Versuchen wir doch einmal ein einfaches Beispiel: Wenn ich jetzt frage, ob du das Märchen „Hänsel und Gretel“ kennst, wirst du im Allgemeinen antworten „Ja, natürlich!“, weil irgendjemand dir diese Geschichte in deiner Kindheit vorgelesen hat. Gleichzeitig wird sich in dir, völlig unbemerkt, ein Zustand einstellen, der für das zukünftige Lernen von großer Bedeutung ist, nämlich ein Zustand absoluter, emotional aufgeladener Gewissheit darüber, dass du den Inhalt der kompletten Geschichte kennst. Wir haben diesen Zustand den ICH WEISS!-Status getauft.


Dennoch wird es dir vermutlich schwer fallen, die Geschichte flüssig und vollständig vorzutragen. Wie kommt es zu dieser Diskrepanz in dir? Trügt dich dein Gefühl? Tatsächlich nein. Es ist nur so, dass innere „Filme“ und die dazugehörige erzählbare „Geschichte“ in unterschiedlichen Speichern abgelegt werden, die nicht in jedem Fall gut miteinander verknüpft sind.


Erst wenn die Erinnerung von „Film“ und „Geschichte“ emotional stärker verbunden ist, mag dir das weit besser gelingen. Dann erweitert sich der „Ich weiß“ Status in klare, emotional geladene Filmsequenzen, die problemlos verbalisiert werden können - wir nennen das den AHA!-Status.


„Ah - Ich weiß!

Kinder kennen dies aus “Wiki und die starken Männer“ als “Ah“-Status. Dort, in dieser Filmsequenz, ist im Prinzip der gesamte, dreistufige Vorgang der Informationsakquise aus der Quanten Cloud optisch eindrucksvoll dargestellt - von dem Moment der blitzschnellen Klarheit bis hin zur deutlich langsameren, inneren mentalen Erkenntnis und der anschließenden Verbalisierung und Umsetzung.


So funktioniert es im Idealfall tagtäglich unbemerkt in jedem von uns. Wäre es nicht wirklich toll, ja eigentlich sagenhaft, wenn du das bewusst hinkriegen würdest?


Ein weiteres Beispiel, diesmal mit erweitertem Ergebnis: „Erinnere dich an Omas Plätzchen!“. Allein die Vorstellung vom bloßen Geruch solcher Plätzchen löst den nachfolgenden, spannenden und eindrucksvollen Vorgang aus. Unmittelbar, im gleichen Augenblick, entstehen in dir gut verbalisierbare Filmsequenzen und du kannst mit leuchtenden Augen eine ganze Geschichte erzählen: Wie du als Kind mit Schürzchen bekleidet in Omas Küche stehst und gemeinsam mit ihr Teig rührst, dabei die Finger ableckst, ausrollst, ausstichst, auf Bleche sortierst, ungeduldig den Backvorgang abwartest und anschließen dir an einem heißen Plätzchen den Mund verbrennst, weil sie einfach zu gut riechen und schmecken.


Absolut erstaunlich ist an dieser Stelle, dass ein anderer Mensch, der eine solche Geschichte nicht erlebt hat, dir diese Geschichte von deinen leuchtenden Augen ablesen kann, ohne dass du ein Wort sagst. Wissenschaftlich heißt diese Fähigkeit Einfühlungsvermögen oder Empathie. Als entwickelte Fertigkeit nutzen dies Heiler oder systemische Aufsteller für ihre Arbeit. Bei einer Aufstellung, z.B., spielt der Stellvertreter ja keine Rolle. Die Rolle zieht ihn in ihren Bann und übernimmt ihn derart, dass er Gefühle und Informationen aus dem Leben der Stellvertretenen, oft in erstaunlicher Detaillierung, wahrnimmt/erinnert, die er gar nicht kennen kann.


Aber selbst die Plätzchen-Erinnerung ist schon allein für sich ein erstaunlicher Fall von detaillierter Erinnerung, den unser Gehirn üblicherweise nicht leisten kann. Weil es die Gewohnheit hat, zu vergessen. Alles Wissen, was nicht wiederholt genutzt wird, wird vom Gehirn gewöhnlich auf den Datenmüll geworfen. D.h. diese uralte Geschichte müsste unser Gehirn schon längst vergessen haben, wie viele andere Geschichten – scheinbar – auch.


Scheinbar? Ja, scheinbar. Denn bei emotional aufgeladenen Geschichten und Informationen vergisst das Gehirn (?) anscheinend nie. Es bedarf nur eines „Triggers“ und alles ist wieder da. Dies ist uns insbesondere bekannt bei Fluchtreaktionen (z.B. bei Spinnenangst) und Traumata – ein vergleichbarer Vorgang, nur in einem anderen, uralten Gehirnteil, dem Reptiliengehirn.


Das bedeutet aber gleichzeitig, dass diese (emotionale/empathische) Form der Speicherung und Erinnerung schon sehr früh in der Entwicklung von Leben angelegt wurde. Oder vielleicht zum Leben schlechthin gehört und es erst möglich gemacht hat. Denn man kann das auch bei Pflanzen, z.B. bei ihren Reaktionen auf Fressfeinde, entdecken (s. die Forschungen von Prof. F.A. Popp e.a.). Das gibt zugleich einen ersten Hinweis auf eine mögliche Speicherung in der DNA.


Aber es gibt noch mehr zu bemerken. Nämlich, dass eine wesentliche Zutat für die schnelle Erfassung und Speicherung von Informationen die damit verknüpften Gefühle sind. Insofern wäre es nicht verwunderlich, dass du die versteckten Informationen in obigem Bild sehr gut behältst, wenn wir sie dir voller Begeisterung vortragen. Erinnerst du dich später an das Bild oder seine Einzelheiten, wirkt das wie ein Trigger und der ganze „Film“ dahinter wird potenziell wieder verfügbar und verbalisierbar sein - wie im Beispiel mit den Plätzchen. Du erinnerst dich? Dann hat es ja funktioniert. 😉


Unsere Fähigkeit zur Empathie geht sogar so weit, dass wir die Informationen hinter dem Bild ohne Hilfe durch die Autoren entschlüsseln können, wenn wir uns auf die mit dem Bild verknüpften Hintergrundgefühle nur tief genug einlassen. Wir kennen das aus der Kunst und der Interpretation der in das Kunstwerk „eingewobenen“ emotional hinterlegten Aussagen.


Wirklich erstaunlich, oder?



© Jonathan.Academy, 2020


Fortsetzung - Teil 4

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