13. Finden und Integrieren neuer #Gruppen-Mitglieder

Aktualisiert: Jan 12


Theta-Learning - Supra-Lernen im Zen-Modus - Teil 13


von Günter Chetano Lau



#Integrieren trägt in sich die Idee, einen Menschen nicht nur oberflächlich oder gar, wie so oft, illusionär zu erfassen. Es hält uns auch davon ab, ihn uns gleich machen zu wollen, wie bei der Integration, der staatlich oder ähnlich bedingten, gewollten Anpassung eines Menschen an die gegebenen Verhältnisse, Rechtslage, Sprache etc.


Es bedeutet, den Willen zu haben, einen Menschen nicht nur in seinem gesamten SEIN anzunehmen, sondern ihn gleichzeitig ganz, in all seinen Facetten und auf allen Ebenen, kennenlernen zu wollen und ihm selbst auch mit dem eigenen ganzen SEIN zu begegnen. Das ist ein hoher, sicher nicht ideal erfüllbarer Anspruch, aber der Versuch und das Bemühen sind sicher lohnenswert.


Insbesondere bei #Gruppen, die nach dem 7(+1)-Prinzip arbeiten wollen, stellt das #Integrieren eine wichtige Voraussetzung dar. Je annehmender, vollständiger und liebevoller dies geschieht, desto erfolgreicher wird die #Gruppe sein. Dabei erleichtert das Arbeiten mit den höheren Gehirnwellen diesen Vorgang immens.


„Verletzt nicht jeder, der die Würde des anderen verletzt, in Wirklichkeit seine eigene Würde?“


<Professor Gerald Hüther>



Was ist Integrieren?


#Integrieren versus Integration wurden 2018 von Dieter Graf-Neureiter definiert als ein Austausch einer Person oder einer Gruppe auf der ganzen Breite der jeweiligen Persönlichkeiten, d.h. man bemüht sich, die jeweilige Person/Gruppe vollständig in ihrem SEIN, Wissen und Können zu erfassen mit der Zielsetzung, sich selbst damit als Persönlichkeit/Gruppe zu erweitern und das eigene Potenzial zu vergrößern – quasi auch „Experte“ für das Wissen und Können des anderen zu werden, parallel zu seinem eigenen Expertentum – weit mehr als üblich durch reinen Wissens- und Könnenstransfer.


Wir alle wissen, wie wenig Derartiges bei der Integration von neuen Staatsbürgern bzw. Migranten/Flüchtlingen oder auch einfach nur neuen Gruppen-Mitgliedern, neuen Mitarbeitern oder sogar innerhalb von Partnerschaften stattfindet. Das gängige Motto lautet: "Sei doch nicht so! Sei doch anders! Sei doch so wie ich!"


Mit dem Ansatz in diesem Artikel besteht die Möglichkeit, seine eigene Haltung zu reflektieren, zu überdenken – und zu gewinnen. Denn das ist immer ein Gewinn. An meinen eigenen Kindern und deren erfolgreichem Integrieren unserer Fähigkeiten und Eigenschaften konnte ich erkennen, was wir als Eltern aufgegeben haben, als wir uns aufgrund der Differenzen in unseren Sichten getrennt haben: Eine erfolgreiche Familie zu werden.


Bei der Theta-Einweisung einer neuen Gruppe in Jena haben wir uns dieser Idee in einer erweiterten Weise genähert und sind zu nachfolgenden Ergebnissen gekommen.


Da die erste Frage, „Was ist integrieren?“, durch Dieter Graf-Neureiter hinreichend geklärt war, haben wir uns die Erforschung der anschließenden, initiierenden Frage zuwenden können: „Wie geht Integrieren?“ – hier insbesondere von neuen Mitgliedern in #Gruppen (#Fachgruppen, #Projektgruppen, #Schwarmgruppen, #Ältestenräte oder was auch immer).


Das universelle Wissen des Theta-Raumes ließ in uns folgende Antworten entstehen, die hier nur rudimentär beschrieben werden können, weil die viel inforationsreichere sensorische Symbolsprache mehr Informationen liefert, als sie in einen kurzen Artikel passen:

Dadurch entsteht eine Durchmischung der Menschen in der #Gruppe wie in einer Emulsion: Ein Man-selbst-bleiben und doch zusammen agierend SEIN. Dann geschieht ein allseitiges freudvolles #Aufblühen und #Beflügeln. Die #Gruppe beginnt optimal zu agieren und optimale #Ergebnisse zu produzieren.


Damit erübrigte sich die Frage, „Wie finde ich die neuen Gruppenmitglieder oder wie finden sie zur Gruppe?“: Auf analoge Weise und dem Universum vertrauend, das alles passenst regelt.

An dieser Stelle sind wir erneut dem Hauptstichwort begegnet, das wir überall in unserer Forschungsarbeit wiedergefunden haben:


#Vertrauen


Bevor ich aber anderen vertrauen kann und mich auf die Suche nach Mitgliedern für „meine“ #Gruppe mache, muss ich erst einmal mir selbst vertrauen lernen, mich selbst finden und meine #Rolle.



„Wer bin ich?“


Eine sehr entscheidende Frage in dem ganzen Prozess, die an erster Stelle stehen sollte. Wenn ich nicht weiß, wer ich bin, wie soll ich mich einordnen in eine # Gruppe, eine Struktur? Oder Bezug finden zu Anderen oder gar meine #Rolle?


Und noch etwas. Der Vorstand eines großen Versicherungskonzerns hat einmal in einer Rede vor seinen Angestellten sarkastisch geäußert: „Wenn ich nicht weiß, was ich will, bin ich immer auf dem richtigen Weg!“ Wenn ich nicht weiß wer ich bin und was ich wirklich will, was meine Bestimmung ist, dann kann ich auch keinen Weg finden, sie zu leben – vor allem nicht mit anderen Menschen.


Wie finde ich mich und wie kann ich mich selbst integrieren? Das ist hier die entscheidende Frage. Und im Prinzip folgt sie auch den obigen Antworten, nur bezogen auf mich. Ich sollte mir die bedingungslose Liebe, die bedingungslose Annahme, den Frieden und die Freude, die ich anderen schenken will, auch mir selbst geben können – selbst in meinem #Herzraum ankommen und mich willkommen heißen auf dieser Welt.


Ich sollte vor allem mir selbst bedingungslos vertrauen und mich und mein #Licht den anderen zumuten, so wie es Marianne Williamson in Ihrem Buch „Ein Kurs in Wundern“ formuliert hat - der ganzen Welt ins Lebensbuch „geschrieben“ von Nelson Mandela während seiner Antrittsrede als Präsident von Südafrika.


Um das sauber und tief verstehend hinzubekommen, muss ich noch einmal ganz von vorn anfangen und den 4-Phasen-Prozess der #Uni-Mathetik noch einmal vollständig durchlaufen.

Es beginnt dabei, Antworten zu finden auf die Frage:, „Wer bin ich?“, in Bezug auf die Teilfrage, „Was bin ich?“ Hier wirst du bereits viele Antworten geben können, wie ich bin Mutter, Ehemann, Kind von … und heiße … Oder ich bin reich oder arm. Ich bin Autofahrer oder Segler. Ich habe ein Haus oder keins. Ich habe folgende Ausbildungen, Berufe, Auszeichnungen, Stellungen etc.


Das alles erscheint zunächst einmal trivial, aber viele bekommen dabei schon Schwierigkeiten, z.B. zu sagen, dass sie reich oder arm sind. Schon bei der Herausgabe ihrer Telefonnummer oder Emailadresse zögern viele aus Misstrauen, angesteckt vom misstrauenden sogenannten Datenschutz. Kinder können das – viel unbeschwerter. Erwachsene müssen erst einmal lernen, ihre Erfahrungen zu vergessen - Dinge, die sie in der Vergangenheit zu einem Vertrauens-Stopp gebracht haben, zu erkennen und aufzulösen.


Auch die nächste Phase (2) ist delikat: Mich zu spiegeln in der Sicht des Anderen. Hier geraten wir oft blitzschnell in unsere Gefühlswelt, die wir oft nicht bewältigt bekommen. Sind die Dinge, die ein anderer über mich sagt, für mich positiver Natur, dann blühen wir plötzlich auf. Manche werden aber auch verlegen oder können es gar nicht hören, weil wir aus Misstrauen über uns selbst oder den Anderen wir seinen Aussagen nicht glauben, uns sogar manipuliert fühlen, was in Einzelfällen sogar stimmen mag.


Schlimm wird es aber dann, wenn die Dinge, die jemand über mich äußert, mir negativ erscheinen, selbst wenn sie wahr sind. Noch schlimmer, wenn sie unwahr sind. Wir empfinden das dann oft schnell als Mobbing oder Ähnliches. Und manche zerbrechen daran sogar. Kaum jemand schafft es, Kritik als solche zu begreifen, was sie wirklich ist – eine Chance zur (Selbst-)Erkenntnis und zur Veränderung.


Kaum jemand schafft es, Negatives als wahr zu sich zu nehmen und damit Verantwortung zu tragen - allenfalls noch als Schuld, die man beichten kann und die dann die Kirche und angeblich auch Gott vergibt. Selbst dann nicht, wenn man dafür vor einem Gericht verurteilt wird. Dabei ist sowohl Positives aber vor allem Negatives über uns immer eine Chance.


Im Spiegel der anderen sich zu erkennen, erlaubt immer eine Veränderung, die mir vorher nicht klar war. Meine größten Veränderungen konnte ich durch Menschen erfahren, die ich als „Dunkle Engel“ bezeichne – frei nach Neale Donald Walsh (aus „Ich bin das Licht“). So habe ich durch Andere viel finden können von dem, wer ich bin.


Im Vergleich mit den Anderen kann ich aber auch noch mehr über mich finden, nämlich meine Fähigkeiten. Was sind meine Kernfähigkeiten? Was unterscheidet mich von Anderen? Was kann ich besser oder weniger gut? Was sind meine Grenzen? Was ist meine Einzigartigkeit? Meine Genialität? „Wer bin ich als Mensch?“


In Phase 3 finde ich mich selbst in der Struktur, im Verbund und der Zusammenarbeit mit Anderen. Arbeiten die Anderen gern mit mir zusammen? Was kann ich in einer Zusammenarbeit leisten. Hier wird mein Wesen, mein Wissen, und meine Fähigkeiten wichtig, um mich selbst meine #Funktion in der #Gruppe zu erkennen. Wie weit entwickelt ist mein Wesen und kann es der #Gruppe dienen oder behindert es sie eher noch?


„Was hat die Welt davon, dass es mich gibt?“ Diese Frage steht am Beginn der nächsten Phase (4), der letzten Phase. Manchmal kann ich ihr etwa ganz Einfaches, aber Wichtiges geben und manchmal sogar etwas Geniales. Eine britische Untersuchung brachte zutage, dass eine Putzfrau den größten positiven Fußabdruck auf dieser Welt hinterlässt, während ein hochbezahlter Anwalt den größten negativen Fußabdruck. Auf wen sind wir mehr stolz? Auf die Mama - die Putzfrau, die Verkäuferin, die Krankenschwester - oder den Papa - den Anwalt, den Richter, den Manager, den Gelehrten. Seltsame Frage, oder?


„Was hat die Welt davon, dass es mich gibt?“ Sicher etwas ganz Wichtiges, denn sonst gäbe es mich nicht. Gott hat sich in mir als seine Schöpfung nicht geirrt. Denn er irrt niemals!



Rollenidentifikation – wie geht das?


Ich will Euch auch hier das Antwort-Schaubild nicht vorenthalten, das aufgrund der Frage, „Welche ist meine/deine Rolle?“ in Form von sensorischer Symbolsprache entstand. Die ursprüngliche Ratlosigkeit im Beta-Zustand löste sich sofort auf und machte allgemeiner, gelassener Heiterkeit Platz: „Wir haben mit jetzt 12 Möglichkeiten genügend Chancen, die #Rollen „richtig“ zu besetzen.


  1. Eine #Rolle auf „Probe“ besetzen

  2. Auf die Verbindung von Seele zu Seele vertrauen - sie finden sich

  3. Nicht auf die Rollenbeschreibung vertrauen, sondern in Theta nachfragen

  4. Auch Empathie hilft weiter

  5. Der #Anleiter kennt die #Rolle, wir können ihn fragen

  6. Die #Rollenbeschreibung, insbesondere die uns geläufigere, unvollkommene #Rolle, gibt Hinweise

  7. Genau #beobachten

  8. Der #Vollenderer kennt die Rolle, wir können ihn fragen, wenn seine #Rolle schon besetzt ist

  9. Wertungsfrei sein

  10. Ich finde meine #Rolle in meinem #Herzraum

  11. Der #Dirigent kennt die #Rolle, wir können ihn fragen, wenn seine #Rolle schon besetzt ist

  12. Ich muss nur meine Nachbarn finden, das ist leichter als die entfernteren #Rollen

Lücken in der Rollenbesetzung sind gut zu verkraften, wenn die eigene #Rolle möglichst vollkommen beherrscht wird. Das ermöglicht, in mir enthaltene Kann-ich-auch-#Rollen auszufüllen. Stefan und ich kannten zu Anfang das 7(+1)-Prinzip noch nicht, aber wir waren vollkommen in unseren #Rollen. Deswegen konnten wir zu zweit starten, mit anfänglich wichtigen, benachbarten Rollen (#Initiator und #Visionär). Auch da die weiteren #Rollen noch gar nicht gefragt waren, weil erst die #Vision entrollt werden musste, bevor ein #Planer die weitere Arbeit übernehmen konnte.



Welchen Rahmen braucht Integrieren


Wenn wir von oben bereits mit der Frage, „Wie geht Integrieren?“ genannten Voraussetzungen einmal absehen, gibt es noch einen systemischen Rahmen, den Integrieren benötigt, um optimal abzulaufen? Auch dieser Frage haben wir uns gestellt mit: „Was ist ein Rahmen?“ Die wesentlichen Antworten für den Integrieren-Prozess waren:


  • Beobachtendes Beachten statt urteilen aus dem eigenen Wertesystem

  • Den Anderen an dem Platz „abholen“, an dem er sich gerade befindet und liebevoll mitnehmen

  • Laufende Vorgänge/innere Prozesse respektieren und nicht unterbrechen

  • NIEMALS ungefragt andere Energiefelder (PCs) betreten oder gar nutzen (natürliches „Copyright“)

  • Die #Würde und der #Freie Wille sind unantastbar


Dabei stellten wir fest, dass das Kronen-Chakra die Verbindungsstelle zwischen dem Universum (Universelles System/QC) und den Subsystemen (EC/SC/PC bzw. Erdsystem/Länder/…/Gruppen) ist. Es kann bewusst genutzt werden, um die Zusammenhänge zwischen „oben“ und „unten“ zu erkennen.


Für die Betrachtung des Universums haben sich die in dem nachfolgendem Artikel 14 genannten „Universellen Prämissen“ oder „Göttlichen Gesetzmäßigkeiten“ bewährt.

Für Subsysteme gelten offensichtlich „Veränderliche Rahmenbedingungen“, die frei vereinbar sind und sich neuen Gegebenheiten anpassen müssen - nicht umgekehrt, der sich verändernde Mensch / Gruppe / Volk an die Rahmenbedingungen (Integration).


Integrieren bedeutet also im Grunde genommen, die sich bietenden Veränderungsmöglichkeiten und Wachstumschancen wirklich optimal nutzen lernen, die sich mit jedem Menschen/Wesen bieten, der/das mir begegnet.


„Was ist wichtiger?, fragte der große Panda, „Der Weg oder das Ziel?“

„Die Weggefährten!“, sagte der kleine Drache.


<aus einem Kinderbuch>



© Jonathan.Academy, 2020


Fortsetzung - Teil 14

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